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| Die Kirche |
Das ehemalige Brandenburgische Ländgen
Südlich von Berlin, südwestlich der Quelle des Dahmeflusses und abseits der Bundesstrasse 102 von der Stadt Dahme nach Jüterbog liegt im südlichsten Teil des Kreises Teltow- Fläming das ehemalige "preußische Ländchen Bärwalde".
Bedeutende Reste wendischer Festungswerke nahe der Schloßruine Bärwalde sowie mehrere Bodenfunde bezeugen, dass das Ländicken" schon vor dem 12. Jahrhundert besiedelt war.1356 erwähnt eine Urkunde dass ein " Heidenreich von Slawtitz" ( oder Slautitz) der Herr von Bärwalde war.Das Ländchen war lange Zeit eine Exklave Brandenburgs. Nach den Herren von Slawtitz übernimmt in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts das Ländchen der Kammermeister und Rat Georg von Waldenfels, der es ab 1472 an die Familie Leipzigk weitergibt. Danach, Anfang des 17. Jahrhunderts teilten sich die Familien derer von Leipzigk und Stutterheim den Besitz. 1734 ging das "Ländchen" in den Besitz des Herrn Gottfried Emanuel von Einsiedel über. Dessen älteste Tochter übernimmt die Herrschaft über das Ländchen Bärwalde, bis es Ende des 18. Jahrhunderts, durch ein Hochzeitsgeschenk, in den Besitz der Herren von Arnim gelangt.
Zu diesem "Ländicken", wie es kurz genannt wird, bis 1815 eine preußische Insel in sächsisch-lausitzischer Umwelt, gehören sieben Dörfer: Bärwalde, was dem Ländchen den Namen gab, Weißen, Rinow, Herbersdorf, Meinsdorf, Wiepersdorf und das kleinste der Dörfer Kossin. Hier wohnen ca. 35 Einwohner, die meist von der Landwirtschaft leben und lebten besitzt die älteste Kirche. Im 30 jährigen Krieg ist sie ganz verwüstet worden Von1688 bis 1691 hat man die kleine Ortschaft Kossin neu erbaut Erst 1700 hat man den Anfang mit dem Wiederaufbau der Kirche gemacht. Globig und grob aus den harten Steinen dieser Sandlandschaft errichtet grüßt das Kirchlein seine Besucher. Der Altar,1683 inder Wiepersdorfer Kirche gebaut und bemalt wurde an Kossin verkauft und schmückt seit 1700 die Kirche. 1881 brannte Kossin fast völlig nieder und wurde von den Bewohnern wieder aufgebaut....
(aus den Aufzeichungen von Dr. Reinhard Anders)
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